Schlagwort Geschichte

Die Rolle Westfalens zur Zeit der Hanse

02.06.2022 Markus Wieneke

Auch über dreieinhalb Jahrhunderte nach dem Niedergang der einst so mächtigen Wirtschaftsgemeinschaft sind Städte wie Lübeck, Hamburg und Bremen nach wie vor eng mit dem Begriff "Hanse" verknüpft. Diese Städte waren im späten Mittelalter große Handelszentren für Waren aus dem gesamten Ostseeraum und darüber hinaus. Sie waren aber lediglich ein …

Postkolonialismus in Westfalen

14.03.2022 Carola Bischoff

Die Denkrichtung des Postkolonialismus hat sich seit Mitte des 20. Jh.s entwickelt und setzt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und Imperialismus auseinander. Betrachtet werden dabei sowohl die kolonisierten Regionen als auch das Fortbestehen von imperialistischen Strukturen. Der folgende Beitrag geht zum einen der Fragestellung nach, welche Rolle der Geographie …

Die ältesten Familienunternehmen in Westfalen

28.02.2022 Christian Hübschen

Familiengeführte Unternehmen bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr als 90% der deutschen Unternehmen sind familiengeführt, und kaum ein anderes Land verfügt über eine derart solide unternehmerische Basis. Die Stiftung Familienunternehmen hat Ende 2021 eine Liste der 50 ältesten Familienunternehmen in Deutschland veröffentlicht. Das älteste Unternehmen mit einer über …

Plaggenwirtschaft und Plaggenböden in Westfalen

28.04.2020 Till Kasielke

Auf den nährstoffarmen Sandböden Westfalens erforderte der Getreideanbau auf Dauerackerland seit jeher eine regelmäßige Düngung der Felder. Traditionell verwendete man hierzu sog. Plaggen. Dies sind abgestochene Stücke des durchwurzelten Oberbodens mitsamt der darauf befindlichen Humusauflage und Vegetation. Die Plaggen dienten als Einstreu in den Ställen, um das Vieh sauber zu …

Der Altbergbau im Hochsauerland und seine Folgenutzungen

30.11.2018 Reinhard Köhne

Während in 2018 die letzten Steinkohlenzechen in NRW schließen, wird leicht übersehen, dass der sauerländische Bergbau schon in den Struktur- und Wirtschaftskrisen des 19. und 20. Jh.s zum Erliegen kam. Einige der ehemaligen Gruben, Stollen und Schächte erfuhren bis heute einen erstaunlichen funktionalen Wandel...

Die Haubergswirtschaft im südwestfälischen Bergland

01.12.2017 Richard Pott

Eine noch heute für Südwestfalen typische Waldform ist der Niederwald, der das ehemalige Gebiet der sog. Hauberge kennzeichnet. Der Haubergs-Begriff beinhaltet genossenschaftlich bewirtschaftete Parzellen mit Stockausschlag, wo der Wald auf ein und derselben Fläche als Stangenholzlieferant zum Meilerbetrieb für die Eisenverhüttung, als Eichenschälwald zur Gerbrindengewinnung sowie als rotationsmäßiger Acker genutzt …

Pollenanalytische Befunde zur Siedlungsgeschichte Westfalens

30.05.2017 Erich Kramm

Seit einigen Jahrzehnten ist die Pollenanalyse eine wichtige Methode zur Erforschung insbesondere der nacheiszeitlichen Vegetationsentwicklung. Spezielle Bedeutung gewinnt sie darüber hinaus mit ihrer Möglichkeit, die Einflussnahme prähistorischer und historischer Siedlungsaktivitäten und Wirtschaftsweisen auf die natürliche Vegetation aufzuzeigen…

Westfalen als Auswanderungsland zwischen 1200 und 1900

15.03.2017 Erhard Treude

Dass Westfalen ein Auswanderungsland war, ist leicht zu belegen; der genaue Umfang der Auswanderungen ist angesichts der erheblichen Lücken in der Aktenüberlieferung jedoch nicht zu bestimmen. Allerdings lassen sich während der vergangenen Jahrhunderte durchaus unterschiedliche Auswanderungs-Trends sichtbar machen, die im Folgenden näher beschrieben werden…

Konversion des Gütersloher Flughafens

09.12.2016 Wolfgang Büscher

Im Oktober 2010 erklärte der britische Premierminister David Cameron, dass die in Deutschland stationierten Soldaten samt ihrer Familien bis 2020 zurückkehren sollten. Mit dem für 2016 angekündigten Abzug der britischen Streitkräfte vom Flughafen in Gütersloh endet auch dessen 80-jährige Geschichte. Folglich wird dieser frei für eine anderweitige Nutzung...