Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), ein privates Wirtschaftsforschungsinstitut, hat im Mai 2026 den sog. IW-Gemeindecheck veröffentlicht. Die zentrale Frage hierbei lautete: "Wie gut ist meine Gemeinde versorgt?" Im Zuge der Studie wurden alle 10.817 Städte und Gemeinden in Deutschland anhand von 17 Indikatoren in fünf Bereichen untersucht: Digitalisierung (darunter fielen Mobilfunkabdeckung und Breitbandverfügbarkeit), Gesundheit (Versorgung mit Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Anbindung an ÖPNV, Autobahnen, Flughäfen), Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen) und Bildung (Versorgung mit Grundschulen, Gymnasien, anderen weiterführenden Schulen, Kitas).
Im Ländervergleich wurde Nordrhein-Westfalen am besten bewertet, mehr als jede zweite der 396 Kommunen fällt in die Kategorie "sehr gut" versorgt, während in Mecklenburg-Vorpommern mehr als jede zweite als "sehr schlecht" versorgt gilt. Jedoch schneiden ostdeutsche Städte auffallend gut ab, rd. 30% sind "sehr gut" versorgt, während es unter den westdeutschen Städten nur knapp 20% sind.